Die Arbeitskreise der Fachgruppe „Schlauch- und Armaturentechnik”

 

Aus- und Weiterbildung

Mehr Wissen als andere

Die Herstellung und das Inverkehrbringen von Schlauchleitungen sind mit einer großen Verantwortung für die Konfektionäre verbunden, und zwar in erster Linie gegenüber dem Verwender. Um ihrer Verantwortung gerecht werden zu können, benötigen alle Beteiligten eine entsprechende Qualifikation.

Vor diesem Hintergrund ist die umfassende Schulung der engagierten Mitarbeiter im Technischen Handel, die sich mit dem sachkundigen Vertrieb von Schläuchen aller Art und zugehörigen Armaturen sowie von daraus gefertigten, einbaufertigen Schlauchleitungen an Industrie- und Gewerbebetriebe befassen, unabdingbar.

Der Arbeitskreis „Aus- und Weiterbildung“ in der Fachgruppe „Schlauch- und Armaturentechnik“ hat deshalb in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), Heidelberg, sowie mit namhaften Herstellern von Schläuchen und Armaturen ein Weiterbildungskonzept erarbeitet. Diese umfassende, in zwei Lehrgangsabschnitten geteilte Schulung umfasst alle wesentlichen Grundlagen zum Einsatz von und zu den Anforderungen an Schlauchleitungen und deren Komponenten.

Das Ziel dieser Schulung mit dem Abschluss „Geprüfter Fachberater für Schlauch- und Armaturentechnik“ ist es, die Kompetenz der Spezialisten im Technischen Handel zu erhöhen, damit sie als kompetente Gesprächspartner und Problemlöser bei ihren Kunden auftreten können.

Die angehenden Fachberater nehmen die Musterstücke genauestens unter die Lupe

Schlauchleitungen montieren und kuppeln – hier müssen die Teilnehmer selbst ran!

Desweiteren hat die Fachgruppe ebenfalls in Zusammenarbeit mit der BG RCI, Heidelberg, einen dreitägigen Lehrgang „Zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Abs. 6 BetrSichV für die Prüfung von Schlauchleitungen“ entwickelt.

Begutachtung des Prüfstands mit einem (gewollten) Schlauchplatzer bei der Druckprüfung

Premiere feierte im März 2015 der dreitägige Lehrgang „Zur Prüfung befähigte Person für Hydraulik-Schlauchleitungn“, der ebenfalls von der BG RCI unterstützt wird.

Der Referentenmix aus Experten der BG RCI, einem ehemaligen Instandhalter und einem Industrievertreter bieten einen starken praxisnahen Bezug

 

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Schulungen und Lehrgänge „Zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Abs. 6 BetrSichV für die Prüfung von Schlauchleitungen“, zum „Geprüfter Fachberater für Schlauch- und Armaturentechnik“ und „Zur Prüfung befähigte Person für Hydraulik-Schlauchleitungn“ sind Teil der stetigen Weiterbildung der Technischen Händler.

Zu den SAT-Fortbildungen

Öffentlichkeitsarbeit

Die Fachgruppe als Netzwerk

Netzwerke sind heute wichtiger denn je; das gilt auch und gerade für den Technischen Handel. Neben dem persönlichen Kontakt steht dabei vor allem der Informationsaustausch im Vordergrund.

Wer sich mit dem sachkundigen Vertrieb von Schläuchen aller Art und zugehörigen Armaturen sowie von daraus gefertigten, einbaufertigen Schlauchleitungen befasst, benötigt aktuelle Informationen. Vor diesem Hintergrund hat die Fachgruppe beschlossen, eine eigene Internetpräsenz aufzubauen, die eine Kommunikation der beteiligten Fachhändler untereinander, aber auch mit ihren Kunden und Lieferanten erlaubt. Dieser Schritt soll das Netzwerk stärken und seine Aufgaben und Ziele nach innen und außen kommunizieren.

Eine Übersicht der Publikationen des Arbeitskreises werden in Kürze hier eingestellt.

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Sicherer Einsatz von Schlauchleitungen für Chemie und Dampf

Mehr Sicherheit durch Rechtssicherheit

Die Normenvielfalt im Bereich der Schlauch- und Armaturentechnik und die enormen Möglichkeiten der individuellen Auslegung machen eine klare, einheitliche Richtung und Vorgehensweise absolut notwendig. Dies gilt um so mehr unter Berücksichtung der für alle geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen.

Nach der Europäischen Druckgeräte-Richtlinie (PDF) sind alle erstmals in Verkehr gebrachten Schlauchleitungen für Drücke über 0,5 bar Druckgeräte und müssen zwingend die in diesem Regelwerk beschriebenen grundlegenden Sicherheitsanforderungen erfüllen. Der Schlauchleitungskonfektionär ist für die Herstellung des Druckgerätes und somit für die Einhaltung der Richtlinie verantwortlich.

Um dieser großen Verantwortung gerecht zu werden, hat der Arbeitskreis beispielsweise eine Betriebsanleitung als Muster für alle Mitglieder erarbeitet, die beim Inverkehrbringen der Schlauchleitung für den Benutzer beizufügen ist.

Die Sicherheit des Anwenders stand auch bei der Erarbeitung des Merkblattes T 002 „Schlauchleitungen – Sicherer Einsatz“ (DGUV Information 213-053) der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie (BG Chemie), Heidelberg, im Vordergrund, bei der ein Mitglied dieses Arbeitskreises aktiv mitgewirkt hat. In der neuesten Ausgabe des Merkblattes (Fassung 9/2014) wurden die von der Fachgruppe erarbeiteten Prüfzeugnisse (Abnahmeprüfzeugnis 3.1 und Prüfbescheinigung für die wiederkehrende Prüfung nach TRBS 1201) als Musterformulare in den Anhang übernommen.

Ein weiteres wichtiges Projekt war die Implementierung der sogenannten SAT-Prüplaketten, sie sind eingetragen im Designregister des Deutschen Patent- und Markenamtes und zeigen, ähnlich wie die TÜV-Plakette, durch eine entsprechende Farbunterscheidung die Prüffrist der Schlauchleitungen an. Die SAT-Prüfplakette ist als Qualitätsmerkmal in Verbindung mit den bereits erfolgreich eingeführten Prüfzeugnissen zu sehen und verbindet gleichzeitig die Bestrebungen der Projektgruppe, eine einheitliche Farbkennzeichnung von Prüffristen einzuführen.

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Trends in der Industrieschlauchtechnik

Die Marktentwicklung im Visier

Die Aufgabe des VTH ist der Schutz, die Wahrnehmung und die Förderung aller gemeinsamen fachlichen, wirtschaftlichen und unternehmerischen Interessen der Branche TECHNISCHER HANDEL.

Deshalb wundert es nicht, dass es eine der wichtigsten Aufgaben des VTH ist, Gespräche mit den maßgebenden Lieferanten der Branche zu führen, um die Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern ständig zu verbessern, letztlich auch zum Nutzen der gemeinsamen Kunden.

Auf Anregung des Arbeitskreises „Trends in der Industrieschlauchtechnik“ hat der VTH einen mehrseitigen Fragebogen an 120 Lieferanten von Schläuchen und Armaturen im In- und Ausland verschickt. Im Anschluss wurden die Ergebnisse ausgewertet und den Fachgruppenmitgliedern zur Verfügung gestellt, um ihnen eine bessere Informationen über die Sortimente und die Leistungsfähigkeit der Lieferanten zu ermöglichen. Die Auswertung hat auch ergeben, mit welchen Lieferanten im oben angesprochenen Sinne Gespräche zu führen waren.

Zur Zeit wird auf Initiative der Fachgruppe zusammen mit den betreffenden Herstellern an einer DIN-Norm für Spiralschläuche aus Kunststoff gearbeitet.

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Hydraulik-Schlauchleitungen

Höchste Druckstufe = Höchste Sicherheit

Beim Umgang mit Hydraulik-Schlauchleitungen ist Vorsicht und Sorgfalt geboten. Das fängt beim Hersteller der einzelnen Komponenten (Armaturen und Schläuche) an, betrifft vor allem den Konfektionär und endet beim Anwender vor Ort.

Der Technische Handel an der Nahtstelle zwischen Herstellern und Anwendern sorgt als Konfektionär dafür, dass Schlauch und Armatur nach dem Zusammenbau wirklich funktionsfähig als Schlauchleitung zueinander passen.

Der SAT-Arbeitskreis „Hydraulik-Schlauchleitungen“ besteht derzeit aus 12 Firmen. Sie haben zusammen ein Konzept für einen zweieinhalbtägigen Lehrgang „Zur Prüfung befähigte Person für Hydraulik-Schlauchleitungen“ erarbeitet, der erstmals im März 2015 stattfand, und eine Mustervorlage für eine Orginalbetriebsanleitung für Hydraulik-Schlauchleitungen inklusive Merkblatt für den Arzt erstellt. Langfristig sollen weitere Vorlagen wie das bereits bestehende VTH-Prüfformular oder das Werkstattposter, erstellt und eine Zertifizierung für diesen Produktbereich implementiert werden.

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Hydraulik-Schlauchleitungen“

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