Nachhaltigkeit: Ein Thema im Technischen Handel

VTH-QUALITÄTSPARTNER und -Mitglieder stellen sich der Herausforderung gleichermaßen

Der Begriff der Nachhaltigkeit ist in aller Munde und aktueller denn je. In Zeiten globaler Erwärmung und knapper werdender Rohstoffe scheint nachhaltiges Handeln, Produzieren und Konsumieren das Gebot der Stunde zu sein. Im Allgemeinen versteht man unter „Nachhaltigkeit“ die Nutzung von Ressourcen in einem Maße, die die Regenerationsfähigkeit derselben nicht gefährdet. Nachhaltigkeit umfasst aber auch ökonomische und soziale Werte, die das Zusammenarbeiten in den Betrieben zum Wohle aller dauerhaft sicherstellen.

Bei den VTH-QUALITÄTSPARTNERN und den Händlern, die im VTH organisiert sind, wird Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Formen engagiert gelebt. Einige Beispiele haben wir hier zusammengestellt.

Auf Seiten der VTH-QUALITÄTSPARTNER finden sich in den internen Sozial- und Umweltstandards sowie öffentlichen Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten vielfältige Beispiele für nachhaltige Innovation.

Elementar ist fast immer der Einsatz zertifizierter Rohstoffe. Er leistet einen nachweisbaren Beitrag zur Nachhaltigkeit. Neben entsprechend angebautem Kautschuk für die Gummiherstellung können hier zum Beispiel nachhaltig und lokal produzierte Leder genannt werden. Bei ELTEN kommen sie für die Herstellung von Sicherheitsschuhen zum Einsatz. Kübler Workwear ist dem Projekt „Supporting Fairtrade Cotton“ beigetreten. Ein entsprechendes Logo kennzeichnet zukünftig Produkte, für die Baumwolle zu Fairtrade-Konditionen eingekauft wurde.

Auch Sika hat sich einer Supply-Chain-Initiative angeschlossen. Sie heißt „Together for Sustainability“ (TfS). Mit 24 Partnern kann das Unternehmen fortan die Nachhaltigkeitsleistung ihrer Zulieferer bewerten und verbessern, und gleichzeitig ihr eigenes verantwortungsbewusstes Einkaufsprogramm weiter ausbauen.

HENKEL Adhesives entwickelt mit Partnern aus der Verpackungsbranche Klebstoffe, welche die Trennung von Verbundverpackungen nach ihrer Nutzung in recycelbare Einzelmaterialien erleichtern und so zu einem geschlossenen Materialkreislauf beitragen.

Ein weiteres Beispiel liefert DRÄGER. Der Markenhersteller engagiert sich mit einer gemeinnützigen Stiftung dauerhaft in vielfältigen zivilgesellschaftlichen Bereichen. So fördert die Dräger-Stiftung beispielsweise den Verein Ärzte für Madagaskar e.V., der mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die medizinische Versorgung des Inselstaates zu verbessern. Aber auch hiesige Projekte werden unterstützt – wie der Verein Bücherpiraten e.V. für Kinder und Jugendliche.

Über die grundsätzliche Bedeutung des Themas beim Schmierstoffspezialisten OKS berichtete bereits die Ausgabe Nr. 9 von „IQ – Impulse für Qualität“.

Der Erfindungsgeist der VTH-QUALITÄTSPARTNER wird regelmäßig mit Auszeichnungen bedacht.

Auch bei den Technischen Händlern im VTH sind Maßnahmen wie soziales Engagement in der Region, Engagement bei Naturschutzorganisationen, Nachhaltigkeitsberichte oder Verhaltenskodizes für die Mitarbeiter inzwischen verbreitet. Der Einsatz von Photovoltaik- und Wärmepumpenanlagen oder die Planung von Liefertouren nach ökologischen Gesichtspunkten, das papierlose Büro oder die Wiederverwendung von Verpackungsmaterial sind gute Beispiele für Nachhaltigkeit im Fachgroßhandel.