19.08.2020

Klebstoffe richtig einsetzen:
Das sind die wichtigsten Faktoren

Traditionelle Techniken wie Schweißen, Nieten und Schrauben weisen für das Verbinden von Werkstoffen einige Nachteile auf. Mit Klebstoffen hingegen lassen sich sowohl „alte“ als auch innovative neue Werkstoffe perfekt verbinden. Für den jeweiligen Zweck bedarf es aber der Wahl des richtigen Klebstoffes. Der Technische Handel will den Unternehmen dabei schnell und kompetent helfen.

Die steigenden Erwartungen und Anforderungen an Industrieprodukte in technologischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht lassen sich nur durch innovative neue Werkstoffe erfüllen. Diese kann man aber nur dann in Industrie und Gewerbe einsetzen, wenn sie sich mit sich selbst oder anderen Werkstoffen verbinden lassen. Die konventionellen Verbindungstechniken haben aber eine Reihe von Nachteilen: Beim Schweißen zum Beispiel verändert der Werkstoff durch die Hitzeeinwirkung seine spezifischen Eigenschaften, bei mechanischen Verfahren wie dem Nieten oder dem Schrauben wiederum wird der Werkstoff beschädigt und somit geschwächt. Mit moderner Klebtechnik dagegen lassen sich alle möglichen Werkstoffkombinationen langzeitbeständig verbinden, ohne die Werkstoffe zu schwächen. Klebstoffe machen es darüber hinaus auch erst möglich, neue Bauverfahren wie beispielsweise die Leichtbauweise anzuwenden.

Flexibel aufgrund dieser Eigenschaften

Doch auch bei den Klebstoffen gilt: Für den erwünschten Zweck bedarf es nicht irgendeines, sondern des richtigen Klebstoffs. Die Auswahl ist dabei keineswegs einfach. Im Vorfeld ist zu prüfen, was die Klebung im verklebten Bauteil aushalten muss. Dies wiederum ist abhängig von zahlreichen Faktoren, unter anderem:

  • Die Dauer der Verklebung: Hinsichtlich der Klebkraft bestehen gravierende Unterschiede, ob der Klebstoff nur temporär oder langfristig aufgebracht werden soll. Sofern langfristige Klebeverbindungen gewünscht sind, muss der Klebstoff alterungsbeständig sein.
  • Die Art der Materialien und ihre Verklebbarkeit: Manche Oberflächen können niederenergetisch sein, sodass vorher ein Haftvermittler (Primer) aufgetragen werden muss.
  • Die Wetter- und UV-Beständigkeit: In der Außenanwendung reduzieren Witterungseinflüsse je nach eingesetztem Klebstoff die Klebkraft und somit die Einsatzmöglichkeiten.

Technischer Handel hilft bei richtiger Wahl

Bei Klebstoffen gilt also die „Qual der (richtigen) Wahl“. Daher lohnt sich die Beratung durch die Experten des Technischen Handels. Denn der Technische Handel übernimmt nicht nur die Beschaffung, sondern berät seine Kunden auch hinsichtlich der richtigen Produktwahl. Thorsten Moser, Distribution Manager Deutschland/Schweiz bei Henkel, erklärt: „Die Auswahl eines richtigen Klebstoffs ist durchaus eine Wissenschaft für sich. Denn für die Sicherheit der Klebung muss letztendlich gewährleistet sein, dass die Beanspruchbarkeit größer ist als die tatsächliche Beanspruchung. Wichtig ist zusätzlich die Beratung im Fachhandel, da sonst prozess- oder personenbedingte Fehler in der Verarbeitung vorprogrammiert sind.“

Hier stehen alle VTH-Infografiken zum Download bereit. VTH-Mitglieder, VTH-QUALITÄTSPARTNER und Presse können die Motive mit der Quellenangabe VTH für all ihre Zwecke nutzen. Andere Interessenten wenden sich bitte an die VTH-Geschäftsstelle.

Zu den Infografiken

Fachwissen leicht verständlich als Infografik aufbereitet

Die wichtigsten Aspekte zu Eigenschaften und Verarbeitung von Klebstoffen hat die VTH-Fachgruppe „Klebtechnik“ in neuen Infografiken aufbereitet: Eine führt die günstigen Eigenschaften von Klebstoffen für die Verbindungstechnik vor Augen. Die zweite Infografik verdeutlicht die komplexe Verarbeitung von Klebstoffen.

Klebstoff-Eigenschaften Klebstoff-Verarbeitung

  • PM: Klebstoffe richtig einsetzen. Das sind die wichtigsten Faktoren

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