Outdoor-Workwear im Sommer: Die wichtigsten Fakten zur Arbeitsschutzkleidung an heißen Tagen

Auch an heißen Sommertagen müssen die Menschen ihrer Arbeit nachgehen – in vielen Fällen sogar im Freien bei hohen Temperaturen und sengender Sonne. Doch gibt es hierfür im Technischen Handel bequeme, technisch innovative sowie individuelle Persönliche Schutzausrüstungen (PSA), die Schwitzen und Unwohlsein an Hochsommertagen deutlich reduzieren.

Das Wichtigste zur Workwear im Sommer

  • Baumwolle ist angenehm zu tragen, sie verringert das Schwitzen und die Geruchsbildung. Doch die Naturfaser hat auch einen gravierenden Nachteil: Sie nimmt viel Feuchtigkeit auf. Das führt dazu, dass sich die Kleidung schnell nass und schwer anfühlt.
  • Funktionsunterwäsche ist daher eine gute Alternative zu Baumwolle. Denn die Synthetikfasern transportieren die Feuchtigkeit nach außen ab.
  • Bei hohen, aber schwankenden Temperaturen im Tagesverlauf ist der sogenannte „Zwiebel-Look“ anzuraten. Dabei handelt es sich um zwei oder mehrere (luftdurchlässige) dünne Bekleidungsschichten, die übereinander getragen werden.

Tipp Hautschutz: Schutzbekleidung hilft!

Intensive UV-Strahlung im Hochsommer erhöht das Hautkrebsrisiko beträchtlich. Besonders gefährdet ist die Haut an den Stellen des Körpers, die der Sonne am meisten ausgesetzt sind: Stirn, Glatze, Nasenrücken, Ohren, Lippen, Kinn, Schultern, Unterarme und Rücken.

Daher: Neben dem Auftragen von Sonnenschutzcremes unbedingt auch die richtige Schutzkleidung tragen! Dazu zählen insbesondere eine langärmelige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung, die möglichst auch Nacken und Ohren bedeckt.

Unternehmen müssen ihre Angestellten in Zukunft noch besser vor UV-Strahlung schützen, der Technische Handel kann dabei wirksam helfen.

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Welche Arbeitsschutzkleidung ist im Sommer besonders geeignet?

Hosen:

In der heißen Jahreszeit sind besonders luftige Shorts oder Dreiviertelhosen empfehlenswert. Vor allem Arbeitsbermudas, die aus leichten Stoffen wie Baumwolle oder Baumwoll-Polyester-Mischungen gefertigt sind, bieten sich als ideale Lösung für die Outdoor-Arbeit im Sommer an. Sie haben ein weites Spektrum an positiven Eigenschaften: Sie sind ebenso robust und strapazierfähig wie bequem und hitzetauglich. Eine besonders praktische Alternative bieten die sogenannten Zip-off-Arbeitshose Bei ihnen lassen sich die Hosenbeine in Kniehöhe durch einen Reißverschluss einfach abtrennen (Zip-off). So wird aus einer langen Hose, die auch während der anderen Jahreszeiten getragen werden kann, in wenigen Sekunden eine optimale Sommerhose.

Kopfschutz:

Gerade bei warmen Temperaturen kann das Arbeiten mit Schutzhelm oder Anstoßkappe schnell sehr anstrengend werden. Auch für den Kopfschutz gibt es mittlerweile wärmeangepasste Modelle auf dem Markt. Helme und Kappen mit Belüftungsöffnungen stellen sicher, dass Beschäftigte auch bei langen Einsätzen in der Hitze stets einen kühlen Kopf bewahren.

T-Shirts und Arbeitshemden:

Für den Arbeitsbereich sollten funktionale T-Shirts und Arbeitshemden idealerweise aus atmungsaktiven, leichten sowie schweißreduzierenden Materialien bestehen. Mittlerweile sind sogar T-Shirts mit UV-Schutz sowie Hemden mit Belüftungssystemen auf dem Markt. Bei Letzteren sorgen Lüftungsschlitze für ausreichende Luftzirkulation zwischen Stoff und Haut. Das Schwitzen wird so zum einen wirksam reduziert, zum anderen kann der Schweiß schnell verdunsten.

PSA im SommerSchuhe:

Auch bei der Auswahl der Schuhe sollte „Luftigkeit“ oberste Priorität haben. Aus Arbeitsschutzgründen ist die Wahl leichter Schuhe aber in vielen Fällen weniger eine Option als bei anderer Workwear. Lange Zeit suchte man Schuhe vergeblich, die sowohl Sicherheit als auch ein optimales Fußklima bei sommerlichen Temperaturen boten. Dies hat sich zwischenzeitlich geändert. Mittlerweile gibt es auch bei Arbeitsschuhen Lösungen, die Sicherheit und ein optimales Fußklima optimal verbinden. So zum Beispiel Sicherheitssandalen. Sicherheit bieten hier eine Zehenschutzkappe sowie öl- und säureresistente antistatische Sohlen. Ein atmungsaktives Funktionsfutter wiederum sorgt für einen trockenen Fuß auch bei hohen Temperaturen. Aber auch leichte Arbeitsschuhe sowie Sicherheitshalbschuhe mit hoher Atmungsaktivität können den Komfort im Sommer enorm erhöhen.

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Sommerhitze und Arbeit: Mythen und Fakten

Helle Kleidung ist bei Hitze besser als dunkle:

Nicht ganz richtig. Helle Kleidung schützt nur unwesentlich besser vor Hitze als dunkle. Beim Sonnenschutz ist dunkle Kleidung sogar vorzuziehen: Ein weißes T-Shirt hat einen Lichtschutzfaktor von nur fünf, ein schwarzes dagegen einen Lichtschutzfaktor von 15. Wichtiger als die Farbe ist bei Hitze der Schnitt der Kleidung. Wüstenbeduinen beispielsweise tragen ihre (zumeist dunklen) Kleider und Tücher locker um den Körper – so kann zwischen den Lagen Luft hindurchströmen, die Wärme wird abtransportiert und die Haut somit gekühlt.

Ist es zur Mittagszeit immer am heißesten?

Nein, die Sonne steht um die Mittagszeit zwar am höchsten und gibt die stärkste Strahlung ab. Die Lufttemperatur erreicht ihr Maximum aber erst einige Stunden später, zumeist zwischen 15 und 16 Uhr.

Eine kalte Dusche stoppt das Schwitzen:

Ebenso falsch. Durch das kalte Wasser wird die Körpertemperatur zwar erst einmal gesenkt. Die Blutgefäße ziehen sich aber als Reaktion auf die sinkende Körpertemperatur zusammen, um einen weiteren Wärmeverlust zu verhindern. Geht man nach der Dusche wieder in die Hitze, kurbelt der Körper die Schweißproduktion dann erst richtig an.

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In Beratung und Produktwahl kann sich der Technische Handel auf führende Lieferanten stützen. Im PSA-Bereich sind dies die VTH-QUALITÄTSPARTNER BIG, Dräger, ELTEN, Honeywell, KÜBLER, MSA, PLANAM und SC Johnson.

Die VTH-QUALITÄTSPARTNER