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11.11.2025
Eine Million Prüfplaketten belegen Erfolgskonzept des Technischen Handels für sichere Schlauchleitungen
VTH-Fachgruppe „Schlauch-, Armaturen- und Fluidtechnik“ zieht eine erfolgreiche Jahresbilanz und bestätigt Vorstand
Ein starkes Signal für Sicherheit und Standardisierung in der Industrie: Bereits 1.036.000 SAT-Prüfplaketten sind seit ihrer Einführung im Jahr 2009 im Markt im Einsatz. Die vom VTH Verband Technischer Handel e.V. initiierte Kennzeichnung gilt heute als etabliertes Qualitätsmerkmal für geprüfte und sichere Schlauchleitungen.
„Diese Zahl belegt eindrucksvoll, wie gut das System in der Industrie angenommen wird“, sagt VTH-Geschäftsführerin Nadine Lorenz. „Mit der SAT-Prüfplakette haben wir ein einheitliches und zugleich sichtbares Zeichen für geprüfte Sicherheit geschaffen – inzwischen über eine Million Mal.“
Die Prüfplaketten der VTH-Fachgruppe „Schlauch-, Armaturen- und Fluidtechnik“ (SAT) sind im Designregister des Deutschen Patent- und Markenamtes eingetragen und dienen als farblich codiertes Kontrollinstrument. Sie zeigen auf einen Blick, wann eine Schlauchleitung gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) erneut geprüft werden muss – vergleichbar mit der HU-Plakette am Auto. Nur „Zertifizierte Fachbetriebe für Schlauch- und Armaturentechnik“, also Mitgliedsfirmen der Fachgruppe, die ihre Prüfbescheinigungen und Abnahmeprüfzeugnisse beim VTH registriert haben, dürfen die SAT-Prüfplakette vergeben und die Erfolgsgeschichte fortschreiben.
Fachgruppe vertraut ihrem Vorstand auch 2026/27
Auch personell setzen die 70 Mitglieder der Fachgruppe „Schlauch-, Armaturen- und Fluidtechnik“ auf Kontinuität: In ihrer Mitgliederversammlung am 5. November 2025 in Lüdenscheid bestätigten sie den bisherigen Vorstand für weitere zwei Jahre. Hartmut Schmitz, Hydraulik Schmitz (Siegen), wurde erneut zum Vorsitzenden wiedergewählt. Gleiches gilt für die stellvertretenden Vorsitzenden Rolf Effenberger (Rala, Ludwigshafen), Jörg Jansen (ProTec, Würselen), Dr. Thomas Gottschalk (Haberkorn Deutschland, Recklinghausen) und Patrick Pitsch (Castan, Freiberg am Neckar).

Der wiedergewählte Vorstand der VTH-Fachgruppe „Schlauch- Armaturen- und Fluidtechnik“ (v.r.n.l.) mit Rolf Effenberger (Rala – DEXIS), Dr. Thomas Gottschalk (Haberkorn Deutschland), Hartmut Schmitz (Vorsitzender; Hydraulik Schmitz Siegen) und Jörg Jansen (ProTec Industriebedarf). Nicht im Bild ist Patrick Pitsch (Industriebedarf Castan). Foto: VTH/Kollaxo
Ausbau des Schulungsprogramms: praxisnahe Weiterbildung für die Branche
Unter Leitung des Arbeitskreises „Aus- und Weiterbildung“ wird das etablierte Schulungsangebot konsequent erweitert. Neben den bewährten Lehrgängen zum „Geprüften Fachberater für Schlauch- und Armaturentechnik“ und zur „Prüfung befähigten Person nach § 2 Abs. 6 BetrSichV“ bietet der VTH inzwischen auch Auffrischungs- und Aufbaukurse sowie das Online-Grundlagenseminar „Hydraulik-Schlauchleitungen“ an. Weitere Fortbildungen sind in Planung.
VTH-Fachgruppe engagiert sich in der Normenarbeit – Initiative für Rundgewinde und Clamp-Verbindungen
Der Technische Handel ist weiterhin intensiv in der Normungsarbeit aktiv. Gleich vier Mitglieder der Fachgruppe wirken im DIN-Normenausschuss Tankanlagen (NATank) mit: Neben Rolf Effenberger und Dr. Thomas Gottschalk engagieren sich Sören Rathje (FlexoTech, Elmenhorst) und Kai-David Krausch (Brinkoflex, Marl). Ziel ist die Entwicklung einer neuen Norm für Rundgewinde und Clamp-Verbindungen, die in der bestehenden EN-14420-Normenreihe bislang nicht berücksichtigt werden. Da diese Verbindungstypen in vielen industriellen Anwendungen weit verbreitet sind, soll die geplante Norm künftig mehr Klarheit, Kompatibilität und Sicherheit bei deren Einsatz schaffen.
Auf ihrer Versammlung würdigten die Vertreterinnen und Vertreter von 33 Handelshäusern auch die Berichte zahlreicher weiterer Arbeitskreise. Mit ihrer breiten Themenausrichtung unterstrich die SAT-Fachgruppe einmal mehr ihre fachliche Kompetenz und ihren Willen, technische Standards im Bereich der Schlauch- und Armaturentechnik mitzugestalten. Um ihr Know-how abzusichern, will sie die enge Zusammenarbeit mit führenden Herstellern wie GEKA (Karasto), MCC, Norres Baggerman, Riegler und Schauenburg (VTH-QUALITÄTSPARTNER) 2026 intensivieren.
Besichtigung der Firma Walter Stauffenberg
Am Vortag der Mitgliederversammlung waren die Technischen Händler einer Einladung der Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG nach Werdohl gefolgt. In vier Gruppen besichtigten sie die Bereiche Dreherei, Montage, Filterbau sowie das Infomobil „Liner“. STAUFF Deutschland ist mit Hauptsitz in Werdohl Teil der STAUFF-Gruppe und verfügt über sechs Standorte in Südwestfalen und im Ruhrgebiet. Mit einem konsolidierten Jahresumsatz von über 300 Mio. Euro zählt das Unternehmen zu den bedeutenden Zulieferern im Bereich Leitungskomponenten und Systemtechnik. Wie Dr. Dominik F. P. Joachim, Mitglied der Geschäftsführung der weltweiten STAUFF Gruppe, sagte, wolle STAUFF trotz widriger Rahmenbedingung mit Fleiß und mit Mut zum Investieren auch in Deutschland weiterwachsen. Helmut Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von STAUFF Deutschland, bekräftigte, wie wichtig hierbei der Technische Handel sei.
Ausblick 2026
Im Zusammentreffen im kommenden Jahr feiert die Fachgruppe ihr 25-jähriges Bestehen am 4. und 5. November 2026 in Düsseldorf. Mehr über die VTH-Fachgruppe SAT erfährt man auf der Seite www.vth-verband.de/schlauch-und-armaturen.

In ihrer Mitgliederversammlung am 5. November 2025 in Lüdenscheid besprachen die Technischen Händler die Tätigkeiten der Arbeitskreise und tauschten sich über Marktentwicklungen und Produktinnovationen aus. Foto: VTH/Kollaxo

Die Besichtigung bei der Firma Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG (Werdohl) bildete den Auftakt der Zusammenkunft der VTH-Fachgruppe „Schlauch- Armaturen- und Fluidtechnik“ 2025. Foto: STAUFF
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Ihre Fragen zum Thema beantwortet Ihnen gerne Carsten Uri M.A. (VTH).
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